Woks: vielseitig kochen – darum gehört ein Wok in jede Küche
Ein Wok gehört zu den vielseitigsten Kochgeschirren überhaupt. Er stammt aus der chinesischen Küche, wird heute aber weltweit zum scharfen Anbraten, Dämpfen, Schmoren und Frittieren verwendet. Seine besondere Form sorgt dafür, dass in der Mitte sehr hohe Temperaturen entstehen, während die Seiten als etwas kühlere Zone dienen. So lassen sich Zutaten schnell garen und trotzdem gut kontrollieren.
Was einen Wok so vielseitig macht
Ein klassischer Wok besitzt einen tiefen, gewölbten Pfannenkörper und hohe Seitenwände. Modelle aus Carbonstahl heizen besonders schnell auf und reagieren unmittelbar auf Temperaturänderungen. Die breite Öffnung erleichtert das Wenden der Zutaten, während die hohen Ränder Spritzer reduzieren und ausreichend Platz für größere Portionen bieten.
- Hohe Seitenwände: Zutaten lassen sich bewegen und wenden, ohne leicht aus der Pfanne zu fallen.
- Unterschiedliche Hitzezonen: In der Mitte wird scharf angebraten; an den Seiten können bereits gegarte Zutaten kurz ruhen.
- Große Kochfläche: Ein Wok bietet Platz für Gemüse, Fleisch, Nudeln und Sauce, ohne dass alles sofort übereinanderliegt.
Mehr als nur Pfannenrühren
Ein Wok ist zwar ideal für Stir-Fry-Gerichte, kann aber deutlich mehr. Durch seine Tiefe eignet er sich zum Frittieren mit vergleichsweise wenig Öl. Mit einem Dämpfeinsatz und Deckel wird er zum Dampfgarer für Bao, Dumplings, Fisch oder Gemüse. Auch Suppen, Schmorgerichte und Nudelgerichte lassen sich darin zubereiten.
- Frittieren: Die hohen Wände begrenzen Fettspritzer und die gewölbte Form konzentriert das Öl.
- Schmoren: Fleisch oder Gemüse zunächst anbraten, anschließend Flüssigkeit zugeben und sanft garen.
- Dämpfen: Einen passenden Einsatz über siedendem Wasser platzieren und den Wok abdecken.
- Kochen: Auch für Nudeln, Dumplings, Suppen und kleinere Mengen Brühe geeignet.
- Räuchern: Mit sorgfältiger Vorbereitung können Lebensmittel im abgedeckten Wok aromatisiert werden.
Warum Carbonstahl besonders beliebt ist
Ein Carbonstahl-Wok verbindet geringes Gewicht mit hoher Hitzebeständigkeit. Nach dem Einbrennen entwickelt sich eine Patina, die mit regelmäßiger Nutzung immer besser wird. Anders als bei einer empfindlichen Antihaftbeschichtung dürfen Metallutensilien verwendet werden. Wichtig ist, den Wok nach der Reinigung gründlich zu trocknen und dünn einzuölen.
Welcher Wok passt zu welchem Herd?
Auf einem Gasherd funktionieren runde und flache Böden, sofern der Wok stabil steht. Für Elektro-, Ceran- und Induktionsfelder ist ein Wok mit flachem Boden meist die praktischere Wahl, weil er sicheren Kontakt zur Kochzone hat. Achten Sie außerdem auf eine Größe, die zur Leistung des Herdes und zur üblichen Portionsmenge passt.
Ein Kochgeschirr für viele Gerichte
Ein guter Wok spart Platz, heizt schnell auf und eröffnet zahlreiche Zubereitungsarten. Wer die Temperatur im Blick behält und nicht zu viele Zutaten auf einmal hineingibt, kann darin knackiges Gemüse, aromatische Pfannengerichte, gedämpfte Speisen und langsam geschmorte Gerichte zubereiten. Genau diese Vielseitigkeit macht den Wok zu einem wertvollen Alltagshelfer.

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